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Tema: Aus der deutschsprachigen Presse  (Čitanja 28117 puta)
sejfuddin
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« Odgovori #60 u: Avgust 07, 2010, 10:06:50 »


Hitlerbild und Maschinengewehr
Neonazi kündigt Anschlag an


Die Bilder zeigen einen Mann mit kahl geschorenem Schädel, Tarnhose und Springerstiefeln. Mit entschlossenem Blick posiert er vor einer Fahne der rechtsextremen NPD, im Arm hält er ein Maschinengewehr. „Sturm 18 im Krieg“ hat der Kasseler Neonazi Bernd T. (35) die martialischen Fotos betitelt, mit denen er sich auf den Seiten seines „Freundeskreises nationaler Aktivisten“ im Internet präsentiert. Das Motto: „Es ist Zeit zu handeln! Komm zu uns...“

Einer, der die Aufforderung zum militanten Kampf ernst genommen hat, ist Thorsten K. (30) aus dem nordhessischen Korbach. Auch er gehört zur braunen Kameradschaft „Sturm 18“ des Bernd T.; zusammen mit rund hundert Gleichgesinnten aus dem ganzen Bundesgebiet tummelt er sich im gleichnamigen Internetforum. Das ist zwar nur für Mitglieder des rechtsextremen Netzwerks zugänglich. Die Beiträge aber liegen der Frankfurter Rundschau vor.

Nachdem ein Kamerad mit dem bezeichnenden Alias-Namen „Odins Erbe“ die Frage „Wie viele Moscheen gibt es in deiner Stadt?“ aufgeworfen hatte, reagierte Thorsten K. unmissverständlich: „Heil dir“, schrieb der einschlägig polizeibekannte Mann, „wohne leider neben einer, aber nicht mehr lange“.

Diese Drohung tippte er am 19. Juli um 17.19 Uhr in seinen Computer. Sieben Stunden später entzündete Thorsten K. vor der Korbacher Moschee eine Flasche mit Spiritus. Nur weil ein Nachbar zufällig aufmerksam wurde, konnte der Brandanschlag vereitelt werden. „Über die Motive der Tat“, berichtete danach die Polizei, „können noch keine Aussagen getroffen werden“. Der Mann habe aber „erheblich unter Alkoholeinfluss“ gestanden – offenbar weil er sich vor der Tat mit seiner Freundin gestritten und sich betrunken habe.

Seine Kameraden im Internet-Forum wissen es genauer: „Der lebt nur aus, was alle denken“, schreibt einer. Thorsten K. habe es mit dem Anschlag halt bloß nicht richtig hingekriegt, aber immerhin: „Er hats gemacht.“ Und ein anderer wünscht sich, dass der Angriff erfolgreich gewesen wäre „und da jetzt nur noch ein Aschehaufen steht“.

Gegen Thorsten K. wurde zuvor bereits wegen der Verwendung verbotener Nazi-Symbole ermittelt. Und keine zehn Tage vor seiner geplanten Attacke auf die Moschee reiste er mit nordhessischen „Sturm 18“-Kameraden zum Festival „Rock für Deutschland“ der NPD nach Gera.

Der Mann ist ein Überzeugungstäter – wie alle, die sich bei „Sturm 18“ ihren braunen Hassfantasien hingeben. Ein Butzbacher Neonazi mit dem Pseudonym „Weißer Widerstand“ träumt im Forum davon, die Moschee in seiner Stadt irgendwann „niederzubomben“. Und „weißer-patriot“ aus dem schwäbischen Ravensburg macht den „Lösungsvorschlag: Wir spielen einfach mal wieder die Reichskristallnacht nach! Oder was meint ihr?!“

Die antisemitischen Pogrome vom 9. November 1938 als Vorbild für den Kampf der Rechtsextremen gegen ihre muslimischen Nachbarn: Das Ideal bei „Sturm 18“ ist der mörderische Nationalsozialismus des „Dritten Reichs“.

Ausgeprägter Führerkult

Als Logo, das der harte Kern der Kameradschaft auf T-Shirts trägt, dient der nationalsozialistische Reichsadler – mit der „18“ als Platzhalter für das verbotene Hakenkreuz. Die Ziffern stehen dabei für den ersten und achten Buchstaben im Alphabet, also für AH: Adolf Hitler. Bei „Sturm 18“ feiert der Führerkult fröhliche Urständ: Auf einem Foto im Internet zeigt sich Bernd T. mit seinen Kasseler Kameraden stolz vor einem Hitler-Bild.

Der „Krieg“, den der Neonazi-Aktivist anzetteln will, kann freilich auch ein ganz privater sein: Weil ihn seine Frau wegen eines anderen Mannes verlassen haben soll, bat Bernd T. im „Sturm18“-Forum um Hilfe bei der „Suche“ nach der Angetrauten. Es fanden sich sofort Kameraden, die die Jagd auf den Nebenbuhler aufnehmen wollten: „Ich schnapp mir den Penner, ehe ich in Haft gehe“, schrieb Wolfgang G. (48), der kürzlich wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung zu einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt worden ist. „Auf das Jahr mehr oder weniger kommt es eh nicht mehr an!“

Artikel URL: http://www.fr-online.de/rhein-main/neonazi-kuendigt-anschlag--an/-/1472796/4523912/-/index.html

Copyright © 2010 Frankfurter Rundschau
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„Vladajuće mišljenje je mišljenje vladajućih“

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« Odgovori #61 u: Avgust 13, 2010, 09:13:05 »


Islam in Granada
Die leise Stimme des Muezzin
Vor sieben Jahren öffnete die neue Große Moschee in Granada ihre Pforten, 500 Jahre nachdem die letzten Muslime durch die katholische Reconquista von der iberischen Halbinsel vertrieben wurden. Trotz des multikulturellen Charakters der Stadt bereitet der Ruf des Muezzins manchen Anwohnern Unbehagen. Von Troy Nahumko

Es ist Mittag. Ein junger Mann erklimmt eine spiralförmige Treppe, an deren Ende sich ihm ein eindrucksvoller Panoramablick auf das Tal unter ihm eröffnet. Er pausiert, atmet tief ein und dann ist es soweit: Da erklingt etwas, das seit mehr als 500 Jahren in diesem Waldrand an den Bergen nicht mehr vernommen wurde. Etwas, das zuvor fast 800 Jahre lang fünf Mal täglich im ganzen Land ertönte.

Der islamische Gebetsruf.

Wir sind in Granada. Unter uns thront die Alhambra, geschmiegt an die Hügelkette der Sierra Nevada, die mit ihren eigentümlichen Wellenformen eines Flamencokleides das Tal umspannt.

Granada, die berühmte Stadt, die der große Weltenbummler Ibn Battuta im 14. Jahrhundert als Stolz von al-Andalus bezeichnete. Hier traf der Mann aus Tanger auf Menschen, die an berühmten Orten entlang der Seidenstraßen gelebt hatten – Städte wie Samarkand, Tabriz oder Konya – und die sich schließlich hier niederließen. Sogar aus Indien kamen die Leute nach Granada.

Auch heute noch ist die Stadt ein Ort, an dem sich die Kulturen der Welt vermischen, und Menschen aus allen Ländern der Erde zusammenkommen, um miteinander in Kontakt zu treten, um sich auszutauschen.

Treffpunkt für eine multikulturelle Gemeinde

Flaniert man durch das Albayzín, dem Stadtteil, der ursprünglich für die Aufnahme muslimischer Flüchtlinge angelegt wurde, die vor den anrückenden christlichen Truppen im Norden des Landes flohen, dann trifft man in seinen vom allgegenwärtigen Duft des Kardamons geschwängerten Straßen und Gässchen auf gemütliche marokkanische Restaurants, internationale Hotels sowie multilinguale Hinweisschilder.

Die Musik der Straßenmusiker unterlegt diese Szenerie mit einem musikalischen Gemisch aus Jimi Hendrix und Flamenco, das nun fünf Mal am Tag durch den Gebetsruf unterbrochen wird.

"Ich lebe hier seit mehr als 25 Jahren", sagt der Chef des Restaurants Manchachia, das sich durch eine köstliche einheimische Küche auszeichnet, nicht ohne Stolz. Zwischen dem Servieren von Cerveca und Tapas sowie der Zubereitung für To-go-Bestellungen aus der Nachbarschaft, wechselt er fließend zwischen dem Arabischen und Spanischen hin und her. "Ich lebe hier länger als in Marokko, also ist das hier mein Zuhause", sagt er.

Der junge Mann hoch oben auf dem Minarett ist als Asiate selbst Teil dieses multikulturellen Gemischs. Fünfmal am Tag ruft er die hier lebenden Muslime, die aus Marokko, Algerien und allen möglichen anderen Ländern dieser Welt zugezogen sind, zum Gebet.

Im Unterschied zu den technisch verstärkten Gebetsrufen von den schmalen Minaretten in Kairo, den kratzigen, vom Tonband abgespielten Gebetsrufen in Iran oder dem Geräuschwirrwarr aus der biblischen Stadt Sanaa, wo sich 60 Stimmen überschneiden, wird der Gebetsruf in Granada von nur einem Mann, seiner Stimme und dem Wind getragen.

Ein Geräusch so leicht und luftig, dass es nur wenige Schritte vom Minarett entfernt durch das Rumoren am Aussichtspunkt über der Alhambra verschluckt wird.

Absurde Vorwürfe

Warum aber diese leise, nicht verstärkte Stimme in einer der wohl lautesten Städte Europas? Die Erklärung ist einfach: Die Moschee hat mit der katholischen Kirchengemeinde einen einflussreichen Nachbarn, der alles, was den Glockenschlag der Kirche in den Hintergrund drängen könnte, mit Argusaugen beobachtet.

Angespornt durch antiislamische Predigten, werden Vorwürfe gegen die Moschee erhoben, die surreal anmuten oder einfach ungeniert ins Absurde spielen.

So wird vor den möglichen Parkproblemen in den doch überwiegend für Fußgänger reservierten Straßen ebenso gewarnt wie vor Menschenaufläufen auf öffentlichen Plätzen. Ein Vorwurf, der in einem Land, dessen Bewohner ihr Leben größtenteils auf der Straße verbringen, absurd anmutet.

Die eigentliche Botschaft hinter diesen oberflächlichen Vorwürfen ist aber offensichtlich: Ihr dürft euch hier integrieren, aber nur, wenn ihr euch unauffällig verhaltet.

Ein kleines Wunder

Die Tatsache, dass die Moschee überhaupt gebaut wurde, ist an sich schon ein kleines Wunder. In Spanien werden Genehmigungen für den Bau von Moscheen oft von offiziellen städtischen Vertretern regelmäßig abgelehnt, angespornt durch eine kleine, aber stimmgewaltige Protestgemeinde.

Die Muslime werden dadurch gezwungen, sich zum gemeinsamen Gebet in Privathäuser oder sogar Garagen zurückzuziehen. Der Rückzug der muslimischen Gemeinde in die Abgeschiedenheit und Verborgenheit schafft eine Umgebung, in der sich Missmut und Wut ausbreiten können. Damit erreicht man genau das Gegenteil der so dringend geforderten Integration.

Diese Art der Ablehnung und Intoleranz beschränkt sich nicht nur auf den Umgang mit Migranten. Auch für in Spanien geborene Muslime gehören sie längst zum Alltag. Vor einigen Jahren bat der Verband der Muslime Spaniens um Erlaubnis für ein Gebet in der altehrwürdigen Moschee von Cordoba, die mittlerweile in den Besitz des Vatikans übergegangen ist.

Falsche Richtung, falscher Gott

Die Muslime hofften, angeregt durch das gemeinsame Gebet Papst Benedikts XVI. mit dem türkischen Großmufti in der Blauen Moschee in Istanbul, dass man die heiligen Hallen auch in Cordoba ganz ähnlich würde nutzen können. Sie wollten den ehemals heidnischen Tempel mit den Katholiken gemeinsam nutzen. Die spanischen Katholiken beten seit dem 16. Jahrhundert an diesem Ort – damals hatte man im Innern der Moschee eine Kirche errichtet.

Das Ansinnen wurde jedoch kurzerhand zurückgewiesen. Seither sind neben der Mihrab, also der Gebetsnische, stets Sicherheitsleute postiert. Sie sind allzeit bereit, jeden Besucher zu stoppen, der in die falsche Richtung, zum falschen Gott und in der falschen Ecke betet.

Dabei hatte es immer wieder Gelegenheiten gegeben, in denen man das Gebetsverbot für Muslime umging. So erlaubte Spaniens theokratischer Diktator Francisco Franco 1974 einem damals noch wenig bekannten Saddam Hussein das Gebet vor der Mihrab.

Der sich jetzt breit machende übereifrige Protektionismus erscheint kontraproduktiv – immerhin gewinnen in Spanien säkulare Stimmen, die eine klarere Trennung zwischen Kirche und Staat fordern, mehr und mehr an Beachtung. So fragen sich immer mehr Junge Menschen, die keine eigene Erinnerung mehr an die 40 Jahre währende Franco-Diktatur haben, warum katholische Symbole in solch einer Penetranz in der öffentlichen Sphäre vorhanden sind, zumal Spanien eine konfessionell neutrale Verfassung hat.

Alternativen zur Konfrontation

Ein Teil der Lösung zur Überwindung dieses Argwohns mag im Schatten des sich über die Alhambra in Granada erhebenden Minaretts liegen.

Lateinamerikanische Emigranten, die zum Islam konvertiert sind, leben in engstem Raum mit jungen Amerikanern, die sich hier niedergelassen haben, um die spanische Sprache zu lernen. Die Klänge des Flamencos liegen in der Luft, während sich Einheimische ihr Brot von Osteuropäern besorgen, die in Bäckerrein arbeiten, die von zugereisten Algeriern geführt werden.

Die Leute, die hier gemeinsam leben, interessieren sich nicht dafür, ob der Papst nun den Muslimen in Cordoba das Recht zugesteht, einen heiligen Ort mit den gleichen Rechten wie die Christen zu benutzen, oder ob ein Richter in Madrid meint, der Ruf des Muezzin über dem Albayzin-Viertel verstoße gegen das öffentliche Interesse.

In Spanien gibt es ein Sprichwort: "Die Mühlen der Regierung drehen sich langsam." Bis die Herrschenden realisiert haben, dass im Albayzin eine einzigartige Chance besteht, aus der Vergangenheit zu lernen und die Fehler anderer Länder zu vermeiden, ist es vielleicht schon zu spät.

Doch bis dahin mag jeder, der auf der Suche nach der rücksichtsvoll gedämpften Stimme des Muezzins die verwinkelten Gassen, die vom Ufer des Darro zur Stadt hinaufführen, entlanggeht, sich daran erinnern, dass es zur direkten Konfrontation immer auch eine Alternativen gibt.

Troy Nahumko

© Qantara.de 2010

Aus dem Englischen übersetzt von Christian Horbach

Redaktion: Nimet Seker/Qantara.de

http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-469/_nr-1239/i.html
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„Vladajuće mišljenje je mišljenje vladajućih“

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« Odgovori #62 u: Avgust 14, 2010, 17:28:51 »


Eine schöne Geschichte:



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"O du Seele voll Ruhe,
kehre zu deinem Herrn zurück,
zufrieden und Ihn zufriedenstellend,
und tritt ein unter Meine Dienern,
und tritt ein in Mein Paradies"....
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« Odgovori #63 u: Septembar 12, 2010, 19:53:46 »


Milorad Dodik pfeift auf eine EU-Annäherung, wenn es um den Status der Republika Srpska (RS) in Bosnien geht, und zweifelt an den Opferzahlen von Srebrenica

STANDARD: Fünfzehn Jahre nach dem Krieg hat Bosnien-Herzegowina noch immer seinen Hohen Repräsentanten. Sie sagen immer wieder, er soll gehen. Er aber sagt: Gerade Sie verlängern sein Leben hier, weil Sie Reformen blockieren. Wie kommt das Land raus aus dem Zwiespalt?

Dodik: Wer sagt das? Herr Inzko?

STANDARD: Ja.

Dodik: Inzko hat nicht nur einen politischen, sondern auch einen geschäftlichen Auftrag und handelt im Sinne derer, die ihn bezahlen. Das mit den Reformen müsste man lange erklären. In jedem Falle aber trifft es nicht zu, wie man im Westen glaubt, dass hier die Serben die Bösen und die Muslime die Guten sind.

STANDARD: Also, Serbiens Präsident Boris Tadic ist im Westen alles andere als der Böse!

Dodik: Ja, aber vor zwei, drei Tagen war er's noch. Jedenfalls ist Herr Inzko hier, um das Friedensabkommen von Dayton umzusetzen. Das Abkommen wohlgemerkt, so wie es schriftlich festgehalten ist, nicht den Geist des Abkommens! Er hat kein Mandat für irgendwelche Reformen.

STANDARD: Kann das Land denn so, wie es verfasst ist, denn funktionieren?

Dodik: Wir sind hier in Bosnien-Herzegowina, und damit haben wir auch kein Problem. Aber in einem nach Inzkos Vorstellungen reformierten Bosnien werden wir nicht bleiben. In der Vergangenheit haben sich die Hohen Repräsentanten, auch Inzko, rechtlicher und politischer Gewalt bedient, haben das Dayton-Abkommen ignoriert, die Republik Srpska unterschätzt und erniedrigt. Sie haben uns Gesetze aufgezwungen. Von einem dieser Gesetze sagen sogar die Beamten der Europäischen Kommission, es widerspreche europäischen Regeln. Trotzdem verteidigen sie natürlich Inzko. In dieser Verwirrung müssen wir einfach unser Interesse vertreten.

STANDARD: Und das ist?

Dodik: Eben der Bestand der Republik Srpska, wie er im Dayton-Abkommen festgehalten ist - und nicht, was sonst in den Köpfen herumspuken mag.

STANDARD: Jedes Land, das der EU beitreten will, muss in kurzer Zeit viele Gesetze beschließen. Wenn das Parlament von Bosnien-Herzegowina mit seinen vielen Blockade-Möglichkeiten in diesem Tempo weiter macht, dauert es noch mindestens fünfzig Jahre. Und da muss es keine Reformen geben?

Dodik: Wenn ich es recht verstehe, sind der EU nur solche Länder beigetreten, die das wünschen und die sich selbst die notwendigen Voraussetzungen geschaffen haben. Weder die EU noch die internationale Gemeinschaft zwingen ihnen etwas auf. Nur in Bosnien ist das so.

STANDARD: Will denn Bosnien nicht in die EU?

Dodik: Es besteht grundsätzlich der Wunsch, aber förmlich ist nie darüber entschieden worden. In der Republik Srpska gibt es in bedeutsamem Maße Unterstützung für den Beitritt. Aber es besteht auch einige Europa-Skepsis. Ich selbst bin für den europäischen Weg. Der führt aber nicht zu einer Änderung des politischen Systems hier.

STANDARD: Was macht man aber dann, wenn die Reformen Voraussetzung für den Beitritt sind?

Dodik: Sind sie ja nicht! Da ist immer von irgendwelchen europäischen Prinzipien die Rede, die aber nirgendwo niederlegt sind.

STANDARD: Aber an einer rascheren Gesetzgebung wird doch wohl kein Weg vorbei führen?

Dodik: Tja, die Länder haben unterschiedliche Verfassungen. In jeder spanischen Delegation muss zum Beispiel immer ein Vertreter Kataloniens dabei sein. Und so wird in Brüssel auch immer ein Vertreter der Republik Srpska dabei sein müssen. Die Verfassungsreform, die uns der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte auferlegt hat ...

STANDARD: ... dass nicht nur Serben, Bosniaken, Kroaten Präsident werden können, sondern alle Bürger ...

Dodik: ... können wir in 24 Stunden umsetzen. Wir sind dazu bereit. Aber nicht zu einer massiven Verfassungsänderung.

STANDARD: Und wenn Europa in Bosnien aber eine gemeinsame Adresse braucht?

Dodik: Als es den Staat Serbien-Montenegro noch gab, hatte es da ja auch zwei Adressen!

STANDARD: Immerhin gab es eine gemeinsame Regierung.

Dodik: Die haben wir ja auch - nur eben keine zentrale, sondern eine gemeinsame! Aber wieso braucht Brüssel auf der Ebene des bosnischen Gesamtstaats ein Landwirtschaftsministerium, wenn doch 85 bis 90 Prozent der Landwirtschaft auf die Republik Srpska entfallen? Und wozu ein Bergwerksministerium, wenn fast alle Bergwerke in der Föderation liegen?

STANDARD: Wovor fürchten Sie sich eigentlich, wenn Sie so für den Status der Republik Srpska kämpfen? Vor Majorisierung durch die Bosniaken? Oder vor dem Chaos im anderen, von Bosniaken und Kroaten dominierten Landesteil?

Dodik: Na, vor beidem. Die Bosniaken haben sich zum Opfer des Kriegs stilisiert und wollen sich nun revanchieren, indem sie die Serben durch die Geschichte hinweg als eine Art „völkermörderisches Volk" darstellen. Wir haben hier inzwischen eine Art „Srebrenisierung" des Krieges ...

STANDARD: ... eine Deutung des Krieges allein nach dem Massaker von Srebrenica 1995.

Dodik: Überall in der Welt haben die Bosniaken Vorrechte. Dabei sind sie von einem Moment auf den anderen zu Nation geworden. Vor 1993 gab es sie gar nicht.

STANDARD: Es gab sie schon, bloß nannten sie sich „Muslimani".

Dodik: Okay, aber warum haben sie sich denn umbenannt? Warum nennen sie ihre Sprache „bosnisch" und nicht „bosniakisch"?

STANDARD: Solche Probleme versteht im Westen kein Mensch.

Dodik: Gut, dann ist das eben so.

STANDARD: In Serbien lautet die Parole: Für die EU geben wir das Kosovo nicht her! Von der Republik Srpska ist in Belgrad dagegen nicht die Rede...

Dodik: Muss es auch nicht! Wir selbst geben uns für die EU nicht her.

STANDARD: Kann denn Bosnien, kann Srpska als eine Art Insel existieren, umgeben von lauter EU-Mitgliedsstaaten? Wie die Schweiz?

Dodik: Sicher nicht wie die Schweiz, aber im Prinzip schon. Gewalt schließe ich aus. Deswegen stehe ich hinter der Präsenz internationaler Truppen im Land. Aber politisch schließe ich gar nichts aus. Wenn jemand meint, er müsse uns isolieren - bitte! Die Serben sind ein Teil Europas, eine traditionelle serbische Nation, sie waren in allen schwierigen Situationen Alliierte der Europäer. Heute haben die Europäer sich entschieden, auf dem Balkan zu den Muslimen zu halten. Gleichzeitig wollen sie aber die Türkei nicht in Europa haben. Soll doch Bosnien sich damit beschäftigen!

STANDARD: Droht denn Gewalt?

Dodik: Nein, wir sind keine Abenteurer und keine Gewalttäter. Als der Krieg begann, war ich dreißig, jung genug also, um energisch daran teilzunehmen. Aber ich war nicht der Meinung, dass Gewalt die Probleme löst. Ich war Leutnant der Reserve, als der Krieg begann, und das war ich auch noch, als er aufhörte. Da werden Sie nicht glauben, dass ich jetzt, mit 52, für den Krieg bin! Nichts gegen Bosnien-Herzegowina. Aber schauen Sie, hier leben drei Völker ohne einen einzigen gemeinsamen Feiertag. Warum soll dieses nicht so funktionieren wie Belgien?

STANDARD: Belgien funktioniert ja eben auch nicht. Vielleicht interessiert das bloß keinen, weil das Land sich das Chaos als EU-Mitglied leisten kann?

Dodik: Deshalb wollen wir ja auch als klar umrissene Einheit in die EU. Da habe ich nichts dagegen.

STANDARD: Der Hohe Repräsentant hat erklärt, dass Sie zehn Millionen Mark in die Aufbesserung des Images ihrer Republik in den USA investiert haben. Gesetzt den Fall, das stimmt: War es eine gute Investition?

Dodik: Wir geben fünf Millionen Mark, je zur Hälfte für Werbung in Brüssel und in Washington aus. Ist das vielleicht verboten?

STANDARD: Nicht dass wir wüssten...

Dodik: Und was geht das Inzko an? Das ist ja unglaublich! Wie kann jemand mit seiner Zuständigkeit so etwas überhaupt kommentieren? Das ist ja geradezu illegales Handeln! Das ist wieder so eine typische Sarajewoer Geschichte. Hoffentlich erfreuen sich die Muslime daran!

STANDARD: Sie haben gesagt, Inzkos Engagement hier habe auch einen geschäftlichen Hintergrund. Was meinen Sie damit?

Dodik: Noch jeder Hohe Repräsentant hat nach seinem Abgang eine Dominanz der Wirtschaft desjenigen Landes hinterlassen, aus dem er kam. Mit dem Österreicher Wolfgang Petritsch kamen die österreichischen Banken. Der Deutsche Christian Schwarz-Schilling ist sogar persönlich in geschäftliche Beziehungen mit dem Muslim Ejup Ganic getreten, den die Serben für einen Kriegsverbrecher halten. Das ist ganz normal. Bloß wir sind natürlich immer die Diebe!

STANDARD: Sie haben gesagt, nicht mehr als 7.000 Menschen seien in Srebrenica umgebracht worden, wie das Haager Tribunal behauptet, sondern nur 3.500. Wie kommen Sie zu dieser Zahl?

Dodik: Es ist eine falsche Politik, auf Zahlen zu insistieren. Als Paddy Ashdown Hoher Repräsentant war, hat er die Regierung zur Unterschrift unter einen Bericht genötigt, den er selbst verfasst hat. Nachher hat dann eine Kommission herausgefunden, dass von den angeblich Toten darin 500 am Leben sind.

STANDARD: Aha. Und wo?

Dodik: Na, in Bosnien, in Amerika, Kanada, Europa ... Weitere tausend sind nicht in Srebrenica, sondern an anderen Kriegsschauplätzen umgekommen. Ich bestreite ja nicht, dass das ein Verbrechen war. Aber man muss die Wahrheit herausfinden wollen. Das passt alles nur so gut zum Stereotyp! Aus der Legende, im Krieg seien 300.000 Muslime umgekommen, haben sie eine Initiative gegen Serbien fabriziert. In Wirklichkeit hat der ganze Krieg 96.000 Menschenleben gekostet, davon 30.000 Serben.

STANDARD: Gut, aber im Unterschied zu dieser Propaganda-Zahl ist die Zahl der Opfer von Srebrenica von unabhängigen Forschern dokumentiert.

Dodik: In Sarajewo leben 95 Prozent Muslime, vor dem Krieg lebten dort 40 Prozent Serben. Das wird verschwiegen. Den Serben wird ethnische Säuberung vorgeworfen. Aber was ist mit Sarajewo? Wenn dort alles so romantisch und so idyllisch ist, warum kehren sie nicht zurück? Warum ziehen sie es vor, in kleinen Gemeinden irgendwo in der Republik Srpska zu leben? Und wieso sollen wir das zu 95 Prozent muslimische Sarajewo als Hauptstadt anerkennen? Es gibt dort Moscheen als irgendwo in der islamischen Welt. In den letzten zehn Jahren sind in Bosnien mehr als 1.100 Moscheen gebaut worden. Wenn wir das sagen, sind wir die Bösen. Wenn aber zum Beispiel in Österreich die Muslime eine Moschee bauen wollen und der Gemeinderat sagt nein, dann ist das in Ordnung und nennt sich Demokratie.

STANDARD: Warum wollen Sie eigentlich Präsident werden und nicht Premierminister bleiben?

Dodik: Das war nicht nur meine persönliche Entscheidung, sondern auch die der Partei. In diesen Zeiten, wo es um die Verfassungsreform geht, müssen Leute an der Spitze stehen, die über viel Unterstützung verfügen. Ich war jetzt neun Jahre Premierminister. Soll das jetzt mal jemand anders machen! (Norbert Mappes-Niediek, Langfassung DERSTANDARD, Printausgabe, 13.9.2010)
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« Odgovori #64 u: Septembar 18, 2010, 14:32:00 »


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18. September 2010, 11:30 Uhr
Hamburgs Ex-Bürgermeister
Beust bestätigt Beziehung zu 19-Jährigem

Neues Leben, neuer Job, neuer Freund: Mit seiner Karriere in der Politik hat Ole von Beust nach neun Jahren als Bürgermeister von Hamburg abgeschlossen - er will wieder als Anwalt arbeiten. Jetzt trat er erstmals mit seinem neuen Lebenspartner auf - einem 19-jährigen Praktikanten.

Hamburg - Sie schlenderten gemeinsam durch das neue Armani-Geschäft in der Hamburger Innenstadt und tuschelten ganz unverkrampft: Ole von Beust und ein junger, blonder Mann. In der Gerüchteküche der Hansestadt fing es sofort an zu brodeln. War das der neue Freund des Ex-Bürgermeisters?

Die "Bild-Zeitung" fragte nach, und der 55-jährige Beust bestätigte: "Wir leben zusammen."

Der Neue heißt Lukas, er ist 19 Jahre alt, er macht gerade ein Praktikum in Hamburg. Die Reporter bohrten weiter: Und wie ist das mit dem Altersunterschied? Der neue Lebenspartner ist immerhin 36 Jahre jünger. Wenn ein Mann mit einer deutlich jüngeren Frau zusammenlebt, gibt es doch auch sofort Gerede. Wie ist das denn bei Schwulen?

Beust ließ sich nicht aus der Ruhe bringen: "Gelästert wird überall. Wichtig ist, dass man zuverlässig, anständig und nach Gesetz lebt. Das tue ich." Im Übrigen sei er eigentlich kein Beziehungsmensch, fügte Beust noch hinzu: "Ich bin eher, wie es norddeutsch heißt, Eigenbrötler."

Tatsächlich hatte der langjährige Hamburger Bürgermeister sein Privatleben immer abgeschottet - bis ein Streit mit seinem Koalitionspartner Ronald Schill das Outing 2003 erzwang. Schill hatte gedroht, eine angebliche Beziehung Beusts zu seinem damaligen Justizsenator Roger Kusch öffentlich zu machen. Beust und Kusch dementierten die Anschuldigungen entschieden, sie seien lediglich Studienfreunde. Höhepunkt der ganzen Affäre war die Entlassung des Zweiten Bürgermeisters Schill - und ein unabgesprochenes Interview, in dem Beusts Vater erklärte: Ja, mein Sohn ist schwul.

Anders als sein schwuler Berliner Amtskollege Klaus Wowereit ("Ich bin schwul - und das ist auch gut so") hat Beust aber auch danach sein Privatleben nie zum Thema gemacht. Bürgermeister und Privatmann Beust - das waren zwei verschiedene Personen. Die Stadt wusste, dass er gerne nach Sylt fuhr - mehr nicht. Nach dem Rückzug aus der ersten Reihe der Politik nimmt er es mit dieser Trennung offenbar nicht mehr ganz so genau.

Auch da erkannten die Gerüchteköche sofort einen möglichen Zusammenhang. War der neue Lebenspartner denn vielleicht der Grund für den Rücktritt vom Amt des Bürgermeisters?

Dem "Hamburger Abendblatt" sagte Beust: "Das ist Unsinn. Ich war 17 Jahre Berufspolitiker und hatte natürlich auch über diese Zeit ein Privatleben. Das hat meine beruflichen Entscheidungen aber nie beeinflusst." Bei offiziellen Anlässen werde er auch künftig nicht mit seinem Partner auftreten. "Das ist nicht geplant", erklärte Beust, "Aber ich verstecke mich auch nicht. Das habe ich nie getan und werde es jetzt auch nicht tun."

oka

URL:

    * http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,718215,00.html

MEHR AUF SPIEGEL ONLINE:

    * FDP-Chef: Westerwelle heiratet seinen Lebensgefährten (17.09.2010)
      http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,718174,00.html
    * Beust-Rücktritt: Merkel verliert ihren sechsten Mann (18.07.2010)
      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,707112,00.html
    * Dokumentation: Ole von Beusts Rücktrittsrede im Wortlaut (18.07.2010)
      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,707163,00.html
    * Hamburgs Bürgermeister: Ein Hauch von Fahnenflucht (18.07.2010)
      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,707161,00.html


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« Odgovori #65 u: Septembar 20, 2010, 09:18:37 »


Serbien ja, Türkei nein: Die Panik vor dem Islam
19. September 2010, 18:16
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Warum man nicht mit zweierlei Maß messen darf
Als Serbien kürzlich Flexibilität in der Kosovo-Frage erkennen ließ, riet Außenminister Michael Spindelegger sofort zu EU-Beitrittsverhandlungen. Als zur gleichen Zeit das türkische Verfassungsreferendum mit großer Mehrheit für mehr Demokratie entschieden wurde, sagte der Kroatien-Fan Wolfgang Schüssel bei einer Diskussion in der Österreichischen Botschaft in Berlin, das habe mit der EU nichts zu tun. Dies sei ein Fortschritt, aber ein Türkei-interner.

Der Ex-Kanzler verneinte, dass bei seinem Nein zum Vollbeitritt der Türkei die Islam-Problematik eine große Rolle spiele. Er verwies wie andere Konservative (inklusive rechte Sozialdemokraten) auf die Größe des Landes und auf die Kleinheit des „europäischen Teils". Wichtiger sei, zunächst einmal den „Westbalkan" in die EU zu bringen. So als gelte nur die Geografie und nicht auch die Kultur zur Selbstdefinition Europas. Wahr ist, dass die Türkei zehnmal größer ist als Serbien (zum Vergleich: Österreich ist zehnmal kleiner als Deutschland). Wenn man aber den „Westbalkan" inklusive Albanien in die EU aufnehmen würde, entstünde ein Verhältnis von 30 (Balkan) : 70 (Türkei). Die EU-Kommission müsste bei der Süd-Ost-Komplettierung der Union um sieben Mitglieder erweitert werden, beim Beitritt der Türkei nur um eines.

Und um die Türkei-freundliche Sichtweise noch weiter zu verstärken: Die Bewohner des Großraums Istanbul erreichen im Durchschnitt jetzt schon 50 Prozent des Einkommens der Einwohner der „alten" - 15 Länder starken - EU.

Wer sagt, man nimmt „das Land" in die EU auf, liegt formal richtig. Aber de facto werden Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft eines Staates in die Union integriert. Im Blick darauf ist die Türkei wesentlich europäischer. Die kulturellen und wirtschaftlichen Traditionen haben immer auch den westlichen Teil Anatoliens erfasst und geprägt.

Kein Zweifel: Die Türkei leidet unter dem islamischen Extremismus, weil sich viele Europäer Sorgen um die Zukunft machen, wenn 70 Millionen Muslime plötzlich EU-Bürger werden.

Die großen Fragen sind: Soll die EU angesichts der Bedrohung (nicht nur Israels, sondern auch Europas) durch das gegenwärtige Regime im Iran die demokratische Variante eines islamischen Staats akzeptieren? Oder soll sie die Türkei als „Partner" außen vor lassen und damit die Entfremdung der Bevölkerung fördern?

Volksabstimmungen in den einzelnen EU-Ländern oder der gesamten Union würden mit Voten gegen einen Beitritt enden. Denn der islamistische Terror ist (selbst wenn er in Europa und in den USA nicht wieder aufflammte) aggressiv, spektakulär und immer mit hohen Opferzahlen verbunden.

Was in Europa unterschätzt wird, ist die Ausbreitung des unter dem Wort Mafia zusammengefassten organisierten Verbrechens. Mordtaten außerhalb Italiens sind entweder Betriebsunfälle (z. B. die Pizzamorde von Duisburg) oder sie werden selten aufgeklärt (wie etliche in Österreich). Mit der Aufnahme Serbiens würde die EU eine weitere Verstärkung von mafiösen Strukturen akzeptieren, damit auch eine Demontage der Demokratie.

Man sollte also nicht mit zweierlei Maß messen. Mafia: Na ja. Islam: Panik. (Gerfried Sperl, DERSTANDARD-Printausgabe, 20.09.2010)

http://derstandard.at/1284594650265/Serbien-ja-Tuerkei-nein-Die-Panik-vor-dem-Islam
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„Vladajuće mišljenje je mišljenje vladajućih“

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sejfuddin
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Muško
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« Odgovori #66 u: Septembar 20, 2010, 10:13:21 »


Aiman Mazyek
Neuer Vorsitz beim Zentralrat der Muslime
Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat sich einen neuen Vorsitzenden gewählt. Aiman Mazyek löst den bisherigen Vorsitzenden Ayyub Axel Köhler ab. Die Vertreterversammlung hat ihm das Vertrauen ausgesprochen. Mazyek will sich um die strukturelle Einheit des Zentralrates kümmern.
 
Am Wochenende hat sich die Vertreterversammlung des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZDM) einen neuen Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Generalsekretär Aiman Mazyek hat sich dabei mit neun zu sechst Stimmen bei einer Enthaltung durchgesetzt.


Mazyek tritt damit die Nachfolge von Ayyub Axel Köhler an, der wiederum in den Beirat wechselt. Neue Generalsekretärin wurde die bisherige Pressesprecherin und Rechtsanwältin Nurhan Soykan gewählt. Ebenfalls neu in den Vorstand gewählt wurde der Theologe Mustafa ef. Hadzic, der Imam der bosnischen Gemeinde Köln.


Der neue Vorsitzende Aiman Mazyek will sich in seiner Amtszeit verstärkt der Arbeit der inneren strukturellen Einheit des ZDM sowie der Einheit der Muslime in Deutschland widmen. Ausserdem solle der theologisch wissenschaftliche Gutachterrat des Verbandes ausgebaut werden sowie Zusammenarbeit mit der Basis der muslimischen Gemeinde intensiviert werden, hiess es von Seiten des Zentralrates. (kat)
 
http://www.noows.de/neuer-vorsitz-beim-zentralrat-der-muslime-21927
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« Odgovori #67 u: Januar 04, 2011, 22:46:10 »


Dioxin-Skandal: 1.000 Betriebe gesperrt



<a href="http://www.youtube.com/v/wcZMOPx5vR0" target="_blank">http://www.youtube.com/v/wcZMOPx5vR0</a>



Dioxin-Skandal
Vergiftetes Vertrauen




Wer ist schuld am Dioxin-Skandal? Die beteiligten Firmen schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu, die Kontrollbehörden suchen den Fehler lieber in anderen Bundesländern. Leidtragende sind Verbraucher und Landwirte: Das Vertrauen in saubere Lebensmittel ist erschüttert.



http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,737813,00.html

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Allah has written, ‘I WILL BE VICTORIOUS, I AND MY MESSENGERS.’ Allah is Most Strong, All-Mighty.  (Surat Al-Mujadala: 21)
Akhi_N
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« Odgovori #68 u: Januar 04, 2011, 22:47:22 »


<a href="http://www.youtube.com/v/A2Z2AM5htsA" target="_blank">http://www.youtube.com/v/A2Z2AM5htsA</a>
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Allah has written, ‘I WILL BE VICTORIOUS, I AND MY MESSENGERS.’ Allah is Most Strong, All-Mighty.  (Surat Al-Mujadala: 21)
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